„Licht und Schatten“

Eine Zeitreise aus Schattenszenen
durch die Geschichte der Weltkulturerbestadt

„1000 Jahre Stadtgeschichte
Das Setting ist kühn: zwei Fahrradhalogenlampen im wohl ältesten Raum der Weltkulturerbestadt. Die Leinwand hängt hier nicht zwischen Spieler und Publikum, das Theater der Schatten holt alle auf eine Seite. Man sieht dabei zu, wie Norbert Götz die Figuren aus der Finsternis schneidet. Das Ergebnis: atemberaubend. Bier und Bischöfe, Raub und Revolte –  in 90 Minuten führt er durch 1000 Jahre Stadtgeschichte. Sehenswertes Ein – Mann – Kino!“
(MERIAN Reiseführer, Ausgabe Franken, Seite 80, September 2022)

„...ein höchst ästhetisches, höchst erstaunliches, höchst behagliches
und lehrreiches Vergnügen!“
(Tagespost Würzburg, 2006)

Mit mehr als eintausend Aufführungen in den letzten zwei Jahrzehnten ist das Schattentheater in der Kapelle auf dem Domberg zu einer Institution geworden.
Eine außergewöhnliche Inszenierung in einer außergewöhnlichen Stadt.

Termine für 2023:

Samstag, 29. April  – Sonntag, 29. Okt. 
jeweils Samstag 17:00 und 19:30, Sonntag um 11:00 Uhr.

Spielort:
Katharinenkapelle in der Alten Hofhaltung
am Domplatz  Bamberg

Bitte beachten Sie:
am Wochenende 8./9.Juli gibt es keine Aufführungen (Heinrichsfest), 
vom 1. bis 22. Juli keine Aufführungen um 19:30 (Calderonspiele)

Karten gibt es hier:

oder mit etwas Glück an der Abendkasse.

Die 1000-jährige Geschichte Bambergs erzählt und gespielt genau an dem Ort, an dem sie einst begann: in der Herzkammer der Altstadt, ihrem ältesten Raum: der kleinen Katharinenkapelle am Domplatz.
Die Nummer 1 der Aktivitäten in Bamberg auf dem Reiseportal „Tripadvisor“

Die Chronik dieser verzaubernden Stadt ist wie das Tagebuch des vergangenen Jahrtausends. Die Erzähler Norbert Götz und Frederic Heisig beleuchten diese bewegende Geschichte:
ihre Schattenszenen und Figuren lassen die erschüt­terndsten und erfreulichsten Ereignisse noch einmal lebendig werden, die diese Stadt zu einem kostbaren Kleinod haben werden lassen. Sie erzählen dies alles im wunderbaren Ambi­ente  der Hofhaltung auf dem Domberg. 

Eine Stadtführung im Sitzen: unterhaltsam, spannend und mit faszinierenden Bildern erzählt. Gänsehaut, Humor – und jede Minute mitreißend!

In einem großen Buch liegen die Silhouetten der Geschichte Bambergs aufbewahrt. Wenn das Licht sie beleuchtet, entstehen die Ereignisse als Schatten noch einmal, die diese Stadt geformt und geprägt haben:

Die Bistumsgründung, bei der Heinrich II. den Bischof von Würzburg überlistete, um genügend Land für sein Bistum Babenberg zu bekommen, der Abend des Königsmordes, an dem Phillip von Schwaben getötet wird, der Aufstand gegen die Kirche und der Hexenwahn, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts durch die Tore der mittelalterlichen Stadt eindringt und hier zu einer der größten Verfolgungen in ganz Europa führt.

Eine faszinierende Reise durch die Vergangenheit bis in die Zeit des
II. Weltkrieges und in die Gegenwart -und auch das Bier wird natürlich nicht vergessen.
So wurde eine Chronik noch nie erzählt: Licht, Schatten, Text und Musik verdichten sich zu den Begebenheiten und Besonderheiten dieser Stadt. Spannend und abwechslungsreich verbinden sich Zeitgeschichte und Theater, Wissen und Unterhaltung.
Ein Stück für alle Bamberger, für die Gäste der Stadt, für Geschichtsinteressierte, für Neugierige, für Theaterliebhaber und für all jene, die diese Stadt in ihr Herz schauen lässt …

Presse:

Norbert Götz hat etwas gewagt, was man so nicht kennt. Er erzählt die Geschichte seiner Stadt – nicht als Film, Oper oder Schauspiel, sondern als Schattentheater. Mal fesselt die Intimität des Geschehens, dann wieder das Hochdramatische. Kein Räuspern, kein Seufzen ist zu hören. Lachen allerdings, das schon.
„Licht und Schatten“ gibt es seit etwa einem Jahr zu sehen. Und jedes mal füllt sich der Raum bis auf den letzten Platz. Vielleicht liegt es an der Magie, die allein der Ort schon atmet – ein authentischerer Schauplatz als die Katharinenkapelle gleich neben dem Kaiserdom mit den dorischen Säulen und den Spitzbogenfenstern lässt sich nicht denken. Vielleicht ist es aber auch die furiose Choreographie des Lichts, die Götz beherrscht. Außerdem aber kennt Götz sich bestens aus mit dem Wechsel des Tempos und der Kunst der Illusion.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Juni 2006

Norbert Götz führt in der historischen Katharinenkapelle an der Bamberger Hofhaltung ein sonst fernsehgewohntes (und -verdorbenes) Publikum mit seiner Schattenspielzeitreise „hinters Licht“ und bietet ihm ein höchst ästhetisches, höchst erstaunliches, einmaliges und trotz der Enge des historischen Bodens und der harten Sitze höchst behagliches und lehrreiches Vergnügen.
Die Tagespost, Würzburg 15. August 2006