Sterngucker (2012)
Lichtbrechungen mit geschliffenem Glas und Spiegeln
Eine Reise ins Universum mit Licht und Musik. Für Himmelsstürmer ab sechs.

Der Weltraum: unendliche Weiten … In seinem Observatorium empfängt der Sterngucker plötzlich Signale aus dem All. Ein Hilferuf! In der Tiefe des Universums verloren, sucht ein Raumschiff den Weg zurück zur Erde! Aber: wo genau ist es? Um dies herauszufinden, müssen die eingehenden kosmischen Frequenzen richtig entschlüsselt werden. Aus ihnen ergeben sich leuchtende Bilder, die sich zu einer eigenwilligen Kartografie der Galaxis zusammen fügen und erste Orientierung ermöglichen.
Aber die Signale sind schwach und brechen immer wieder ab! Als es gelingt, eine erste Konstellation aufzuzeichnen, ist die Position geklärt. Ein Hoffnungsschimmer! In einer abenteuerlichen Rettungsaktion findet das Raumschiff den Weg nach Hause zurück und sendet dabei funkelnde Sternbilder, die hell vor unseren Augen erstrahlen …
Das Theater der Schatten erforscht vor allem das Licht und hat die Grenzen des Genres verschoben: mit neuen Leuchtmitteln bringt es nicht nur Schattenbilder, sondern auch Lichtbrechungen und Reflexionen auf die Leinwand.
Mit einem einfachen Instrumentarium aus verschiedenen Lichtquellen, Spiegeln und geschliffenen Gläsern zaubert der Sterngucker in diesem Stück seine Bilder des Weltalls auf die Leinwand und erschafft – in des Wortes wahrstem Sinne – ein grenzenloses neues Universum.
Die Klavierminiaturen aus dem „Buch der Sterne“ des zeitgenössischen Komponisten Wilfried Hiller bilden hierfür den „sphärische Raum“, in dem sich diese „Sternbilder“ entfalten.
Ab sechs Jahren
Spielzeit ca. 45 Minuten
Konzept, Ausstattung und Lichtmalerei: Norbert Götz
Regie: Joachim Torbahn
Satz: André Hammon
Fotos: Marco Schott


