Emil und die Detektive (2009)
bemaltes Glas und Schatten

Erich Kästners Erzählung von Emil Tischbein – der auf der Fahrt nach Berlin bestohlen wird, mit Hilfe seiner Freunde den dreisten Dieb verfolgt und schließlich sogar überführt – fehlt in kaum einem Kinderzimmer. Dass sie sich wunderbar für das Schattentheater eignet, ist ein zusätzliches Geschenk. Mit diesem Medium lassen sich ihre Szenen bestens umsetzen: die Dimensionen der Großstadt, die schnellen Wechsel der Spielorte und die zeitlose Eleganz der Figuren.
Die Zutaten sind einfache, mit Glasfarben gemalte Bilder und klassisch flache Figuren. Durch die Bewegung des Lichtes jedoch, durch Überblendung, Verzerrung und erstaunliche Wechsel der Perspektiven entsteht aus diesen elementaren Mitteln eine überaus moderne Erzählform, die manchmal sogar in filmische Szenen mündet.
Ab fünf Jahren
Spielzeit ca. 45 Minuten
Ausstattung, Lautmalerei und Spiel: Norbert Götz
Regie: Joachim Torbahn
Figurenentwürfe: Wiebke Steinmetz
Hintergrundmalerei: Barbara Steinitz
Lichtbau: Leon Winkler
Fotos und Satz: André Hammon


